Auf dem Weg

Meine Wanderung hat begonnen!

Wir hatten einige Leute von der Presse anwesend und das Team vom Kölner Zoo. Wir waren früh im Zoo angekommen, mit Nashorn Poster und Nashorn T-shirts.

Martin (nephew), Gaby and John
Martin (Neffe), Gaby and John

Reporter von mehreren Zeitschriften waren anwesend.

Wir haben 3 Artikel soweit gefunden and 2 Videoaufnahmen, kann sein das noch mehr in Zirkulation sind!

Paparrazi
Paparrazi

Die Pflegerin brachte Taco, dem Nashorn,  Frühstück. Ich glaube er hatte schon sehr darauf gewartet.

Das Zooteam brachte auch ein Nashorn Examplar das ich halten konnte. War schon ein merkwürdiges Gefuehl, weiß man doch das dies das Teil ist das die Wilderer wollen und das aber nur aus dem selben Material ist als unsere Fußnägel und es dennoch so begehrt wird. Wir müssen vor diesem ganzen Wahnsinn ein STOP setzen bevor es zu spät ist.

Der Zoo Direktor, Theo Pagel hielt eine Pressekonferenz und erklärte auch noch einmal wie traurig die Situation für die noch frei lebenden Nashörner ist. Ich habe mit mehreren Gruppen von der Presse gesprochen und ein Video Interview gegeben. Es war viel Interesse da, Überraschung auch über die Situation und Anteilnahme. Das sind auch die Reaktionen die ich bekomme wenn ich mit den Leuten auf der Strasse spreche.

Taco, Gaby, Theo
Taco, Gaby, Theo  

Ich bin aus dem Zoo Richtung Kölner Dom gewandert. Der Dom, wie viele wissen, ist  im 13ten Jahrhundert gebaut worden und es hat einige Jahrhunderte gedauert bis das er fertig war. Wir haben am Domplatz unsere Flugplätter verteilt und wurden auch prompt von den Ordnungsbeamten zur Rede gestellt. John meinte daß es  doch gut wäre wenn wir festgenommen würden, dann hätten wir noch mehr Presse!

Gaby at Cologne Dome
Gaby am Koelner Dom

Nachdem ich ja einige Monate jeden Tag gewandert bin um mich vorzubereiten, haben meine Füße sich entschieden super weh zu tun. Meine Neuropathie, eine Nervenerkrankung, die durch die Nebenwirkung meiner Chemotherapie entstanden ist, hat sich heute mehr wie gewöhnlich gemeldet. Leider habe ich die Erkrankung auch in den Armen und Schultern und habe etwas Erleichterung wenn ich meine Hände an den Schultersträngen von meinem Rucksack festhalte. Die Schmerzen fangen nach ca 7 km an mehr zu werden. Aber man gewöhnt sich an alles und mit den Schemerzen muss gelebt werden um ans Ziel zu kommen.

Nach 4 Tagen Wandern ist mein Wanderstatus 76 km. Da bin ich sehr froh mit und mehr wie ich erwartet habe. Mein Wanderweg hat sich etwas verändert; ich gehe jetzt anti-uhrzeiger und werde 1800 km wandern, nicht wie vorher geplannt 1600 km. Ich werde zunächst für einige Zeit im Rheinland wandern um abends zu Hause zu verbringen, bis das ich in Mainz ankomme, damit ich in der Nähe meines Bruders sein kann der sehr krank ist, und damit ich ihn täglich besuchen kann. Er hat auch Krebs und kämpft.

The red shows my actual walking progress in first 4 days

Die rote Linie ist der tatsächliche Wanderweg den ich bis jetzt gegangen bin und der immer anzeigt welche Etappe ich gewandert bin.

Der erste Wandertag war witzig. Der GPS (Navi) den ich dabei hatte und ich haben uns fast scheiden lassen. Er mag ja toll sein beim Wandern oder wenn man Auto fährt, war aber nichts wert in der Stadt, eine Baustelle und er versagte sofort und ich wusste bald nicht mehr wo ich war. Von nun an verlasse ich mich nur auf Leute fragen (vielen Dank liebe Kölner, ihr habt mir sehr oft und freundlich geholfen) und werde eine “richtige” Karte mit mir tragen. Und wenn es ganz kompliziert werden sollte, wird John den Weg abfahren und schon mal im Vorfeld schauen. Am Rhein entlang sollte sowieso nicht mehr viel schief gehen.

path past industrial area
Irgendwo im Industriegebiet in der Naehe von Köln
Rhein 666km marker
Rhein 666km marker

Das ist schon ein grosses Unterfangen. Wir lernen die Logistik, gesunde Krebsernährung, Ausruhen, Media, Marketing, gleichzeitig mit dem Wandern unter einen Hut zu bringen. Wir kriegen so langsam eine Routine zusammen. Ich habe ein trauriges aber zugleich notwendiges Flugblatt mit mir das ich Leuten unterwegs zeige. Als ich meine Wanderung begonnen habe waren dieses Jahr alleine schon 273 Nashörner gewildert worden, eine schreckliche Statistik, wir müssen diese Tragödie stoppen. Ich tue mein Teil, bitte helft mit.

http://www.koelnerzoo.de/servicenavi/presse/pressemeldungen/3042013-gaby-walks-for-rhinos/

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